Pferdekopfgeige trifft Orgel

 
Epi, das Stimmwunder aus der Mongolei, wandelt zwischen den Kulturen. Mit seinem Spiel auf der Morin hoor und der Perfektion seines Gesanges (Unter- und Oberton) liebt er es, seine traditionellen Wurzeln mit moderner, westlich geprägter Musik und Improvisation zu verschmelzen. Epi studierte am Musik-Konservatorium in Ulaanbaatar. Schon während seiner Ausbildung spielte er im mongolischen Fernsehen und tourte mit verschiedenen Staatsensembles durch das ganze Land, um die mongolische Volksmusik zu pflegen. 1993 gelangte er zum ersten Mal mit der Gruppe „Altain Orgil“ nach Deutschland, wo er unter anderem auch Rüdiger Oppermann kennenlernte. Mit ihm spielte er die letzten neun Jahre nicht nur in Deutschland, sondern auch im europäischen Ausland und den USA zahlreiche Konzerte. Die letzten Konzert-Tourneen führten ihn auf die Schweizer Expo `02, nach Madrid Gran Canaria und Paris, um nur einige zu nennen. Mit seiner eigenen Interpretation mongolischer Volksmusik schreitet er inzwischen auch auf Solopfaden. Neben mehreren CD-Einspielungen als Gastmusiker erschien 2002 seine erste Solo-CD („Hoirr Öngö“).
 
Als Duo-Partner mit Thomas Strauß am Klavier und an der Orgel verbindet Epi in spannender Weise die Musikkultur Zentralasiens mit der Europäischen, in Kirchen wie auch Konzertsälen.